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So viel Pflegegeld kann man vom Versicherung erhalten

Wenn man Pflegebedürftig wird, kann man bestimmte finanzielle Hilfe beantragen.
Entweder wird man automatisch eingestuft, oder man soll die Einstufung beantragen, es gibt insgesamt 5 Pflegegrade, je nach Bedürftigkeit. Bei Pflegegrad eins ist man noch nicht in der Lage, dass man Pflegegeld bekommt. Trotzdem erhält man einen sogenannten Entlastungsbetrag in Höhe von 125 € pro Monat.
Erst, wenn man die Einstufung Pflegegrad zwei bekommt, kann mit Pflegegeld gerechnet werden. Je höheren Pflegegrad man hat, desto mehr Pflegegeld erhält man. Ein Gutachten stuft den jeweiligen Pflegebedürftigen ein.

PFLEGEGRAD

1

2

3

4

5

Geldleistung ambulant

0 €

316 €

545 €

728 €

901 €

Sachleistung ambulant

0 €

689 €

1298 €

1612 €

1995 €

Entlastungsbetrag ambulant (zweckgebunden)

125 €

125 €

125 €

125 €

125 €

Leistungsbetrag stationär

 125 €

770 €

1262 €

1775 €

2005 €

(Tabelle der Bild Zeitung)

 

Wenn man bei der Pflegekasse einen Antrag auf Unterstützung einreicht, wird der Medizinische Dienst ein Gutachten anfertigen. Mithilfe dieses Gutachtens stuft die Krankenkasse das Pflegegrad ein. Das Gutachten überprüft, wie selbstständig man den Alltag schafft, wie weit man Hilfe braucht. Es ist wichtig vor dem Prüfer nichts zu verheimlichen, denn so kann er einen ausführlichen Bericht erstellen.

Es gibt 6 Anhaltspunkte, oder Module, wonach gefragt wird: 

Modul 1: Mobilität, ob man fest sitzen kann, wie man sich im Bett bewegen kann, wie weit man in der Umgebung gehen kann, wie schwer man Treppen steigen kann.


Modul 2: Es geht hier darum, ob man Bekannte oder Verwandte erkennen kann, ob man sich zeitlich und örtlich orientieren kann. Man soll sich an wichtige Geschehnisse erinnern kann. Das Alltagsleben soll man steuern können, und zwar so, indem man sich für etwas, oder gegen etwas entscheiden kann. Man soll imstande sein, Gefahren beurteilen zu können, an Gesprächen teilzunehmen, und Gedanken mitteilen zu können.


Modul 3: darin erfasst der/die Gutachter/in die Benehmensweisen des Pflegebedürftigen, ob er/sie in der Lage ist, sich beherrschen zu können, so dass man weder sich, noch andere mit verbaler Aggression, oder physischer Kraft droht. Ob man Wahnvorstellungen, oder selbstzerstörende Gedanken, oder Handlungen hat, ob man mit berechtigten, oder erfundenen Ängsten zurechtkommt. Innerhalb dieses Moduls gibt es vier Bewertungsskala, wie häufig die Symptome auftreten, wie oft man Hilfe braucht. Bei Depression kann es zur Abweisung von Unterstützung kommen, der wieder ein zu lösender Fall ist. Einer der zu bewertende Punkte ist die Schlafruhe.


Modul 4: hier geht es um die Fähigkeit sich selbst versorgen zu können, sich waschen, und sich kleiden zu können, sich mit Essen und Trinken zu versorgen, und auf die Toilette zu gehen. Harn- oder Stuhlinkontinenz sollten selbst behoben werden.
Körperpflege spielt eine besonders große Rolle bei der Beurteilung.


Modul 5: Bewältigung von und selbständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen. Hier geht es darum, dass Pflegebedürftige auch mit Medizin versorgt werden müssen. Ob man imstande ist, die Medikamente selbständig einzunehmen, den Blutdruck selber zu messen, Intravenöse Zugänge werden oft von Pflegekräften durchgeführt. Wie oft man bei regelmäßigen Terminen außer Haus Hilfe benötigt,


Modul 6: Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte. Hier wird beurteilt, wie man seinen Alltagsleben strukturieren kann. Wie gut man den Tagesverlauf planen und durchführen kann. Ob man sich mit einer Vorliebe beschäftigen kann.
Hier ist auch sehr wichtig der Kontakt zu anderen Personen, die man kennt, oder eventuell neu kennenlernt, ob man fähig ist, diese Kontakte pflegen zu können.
Ob man sich ausruhen und ausschlafen kann, ist ebenfallt wichtig.


Man stellt einen Antrag, indem man sich zuerst an seinen Hausarzt wendet, und ihn um Rat bittet. Dann kann man einen Antrag auf Pflegegeld an die angegliederte Pflegekasse der Pflegebedürftigen stellen.

Es ist sehr wichtig, sich auf das Gespräch mit dem/der jeweiligen Bewerter/in vorzubereiten, indem man die relevanten Dokumente, wie Arztberichte, Befunde, Medikamentenpläne zusammenstellt.
Unter diesem Link können Sie dann Grad der Pflege berechnen: https://www.steuertipps.de/service/rechner/pflegegradrechner#steps/1

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